Krebs

Chemotherapie bei Krebs

Bei der Chemotherapie werden Medikamente, entweder Intravenös, Oral (in Tablettenform), oder Subkutan verabreicht. Diese Medikamente nennt man in der Medizin Chemotherapeutika, in der Onkologie nennt man sie Zytostatika.

Zytostatika können nicht nur chemisch hergestellt werden, viele von ihnen kommen in unserer Natur vor, bzw. werden aus den Inhaltsstoffen verschiedener Pflanzen gewonnen. Das Wort Zytostase bedeutet soviel wie Zellstillstand und wird somit auf die Wirkung von Zytostatika hingewiesen.

Bösartige Zellen sollen mit Hilfe dieser Medikamenten an ihrer Zellteilung gehindert werden, kurz: ihr Wachstum soll zum Stillstand gebracht werden.

Es ist allgemein bekannt, dass während einer Chemotherapie auch Nebenwirkungen auftreten können. Diese können akut oder auch chronisch verlaufen. Hierzu kommt es dadurch, dass im Körper natürlicherweise auch gesunde Körperzellen teilen und somit vermehren. Die Medikamente, die man bei einer Chemotherapie verabreicht, können diese gesunden Zellen ebenfalls schädigen. Die Folgen sind Nebenwirkungen, sowie bleibende Zellschädigungen und in einigen Fällen Folgeerkrankungen. Vor einer Chemotherapie erfolgt eine besonders umfassende Untersuchung durch die behandelnden Ärzte. Untersucht wird die Größe des Tumors, der allgemeine Gesundheitszustand der Patienten, es wird eine umfassende Blutuntersuchung gemacht, die Lungenfunktion wird ebenfalls kontrolliert und es wird ein EKG erstellt. Zusätzlich werden die Patienten wortwörtlich auf Herz und Nieren untersucht.

Es ist wichtig, dass die Organe, die bei der Ausscheidung der Giftstoffe eine Funktion übernehmen, einwandfrei funktionieren. Deshalb werden Leber und Nieren besonders gründlich untersucht. Die Herz- und Lungenfunktion muss auch in Ordnung sein, so können weitere Komplikationen ausgeschlossen, oder zumindest das Risiko auf ein Minimum gesenkt werden. Neben den bereits erwähnten drei Darreichungsformen der Chemotherapie gibt es auch abweichende Formen der Behandlung. So ist es auch möglich, die Medikamente direkt in die Tumore zu spritzen, zum Beispiel in den Spinalraum. Damit der Patient hierbei keinen unnötigen Schmerzen ausgesetzt wird, wird die vorgesehene Einstichstelle zuvor örtlich betäubt.

Manchmal ist es auch erforderlich, mehrere Medikamente miteinander zu kombinieren, hier werden diese in kurzen Abständen hintereinander verabreicht. Während der Chemotherapie ist es unbedingt notwendig, dass zwischen Ärzten und Patienten eine vertrauensvolle Kommunikation besteht. Auch nach der Chemotherapie können noch Neben- bzw. Nachwirkungen auftreten, wo es unbedingt notwendig ist, dass man die Ärzte umgehend darüber informiert.

Die Wirkstoffe, die im Rahmen einer Chemotherapie bei Krebs eingesetzt werden, müssen selbstverständlich ausnahmslos wirksam und effektiv sein, um so die schädlichen Tumorzellen nachhaltig zu bekämpfen. Dass unter anderem auch die Wirkstoffe Q10, Lutein und Spirulina im Zusammenhang mit der Augenheilkunde von besonderer Bedeutung sind, wissen anspruchsvolle Patienten gleichwohl immer wieder zu berichten. Wie gut, dass sich in der weiten Welt der Medizin immer wieder gravierende Fortschritte einstellen!