Krebs

Krebs Diagnistik und Diagnoseverfahren

In der Medizin wird zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren unterschieden, deshalb sollte man, bevor man sich unnötig Sorgen macht, die pathologische Untersuchungsergebnisse abwarten. Eine gute Diagnostik kann dazu beitragen, dass Krebs im Frühstadium, ja in manchen Fällen sogar bereits im Vorstadium erkannt und behandelt werden kann. So kann man die Heilungschancen um ein Vielfaches erhöhen, und es kann sogar vorkommen, dass der Einsatz von Chemotherapien und Strahlentherapien minimiert, oder gar gänzlich vermieden werden kann. Hierbei spielt nicht nur die Medizin eine große Rolle, sondern auch die Medizintechnik.

Untersuchungsmethoden und die dafür notwendigen Geräte ermöglichen in vielen Fällen eine für die Patienten vollkommen schmerzfreie Durchführung. Hierbei spielt die diagnostische Radiologie eine entscheidende Rolle. Durch Röntgen und Ultraschall sowie durch verschiedenen Tomographen ist es möglich Tumore und andere Veränderungen im Körper rechtzeitig zu entdecken und optimal zu behandeln. Natürlich gibt es weiterhin Untersuchungsmethoden, die für die Patienten etwas unangenehm bis schmerzhaft sind, diese sind jedoch leider nicht immer vermeidbar. Alle Ärzte tun ihr Möglichstes, ihren Patienten sowenig Schmerzen und Unannehmlichkeiten zu bereiten, wie es nur möglich ist. Zur Krebsdiagnostik gehören unter anderen folgende Untersuchungen: Zystoskopie nennt man die Blasenspiegelung, wobei ein sehr dünnes Röhrchen in die Harnblase geführt wird. Während dieser Untersuchung kann der Arzt den gesamten Innenraum der Blase untersuchen. Die Untersuchung ist in der Regel schmerzfrei. Komplikationen sind so gut, wie keine zu erwarten.

Bei dieser Untersuchung kann gleichzeitig auch der Harnleiter untersucht werden. Die Bronchioskopie ist ebenfalls eine Untersuchungsmethode, mittels eine dünnen Röhrchen die Bronchien zu untersuchen. Diese Untersuchung ist erforderlich, bei der Diagnostizierung von Lungenkrebs. Hämmoccult nennt man eine Untersuchung, wodurch verstecktes Blut im Stuhl nachgewiesen werden kann. Wichtig für die Diagnose bei Verdacht auf Darmkrebs. Zu Diagnostizierung von Darmkrebs dient auch die Sigmoidoskopie, mit dessen Hilfe der Enddarm und der unterste Teil des Dickdarms untersucht werden können.

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust. Mit ihrer Hilfe kann man kleinste Knötchen erfassen, die noch nicht tastbar sind. Unerlässlich für die Früherkennung von Brustkrebs. Bei der Thorakozentese wird die Lungen umgebende Flüssigkeit auf Krebszellen untersucht. Auch Blutuntersuchungen und tomographische Untersuchungen gehören zur Krebsdiagnostik und geben den Ärzten Aufschluss über das Vorhandensein von Krebszellen, oder Tumoren.

Sind Schmerzen in den Gelenken zu verzeichnen so ist es eher unwahrscheinlich dass es sich hierbei um einen Krebs handelt da dies eher typische Arthrose Symptome sind. Mit einem Röntgengerät kann man hier aber in der Regel schnell klarheit schaffen, da auch Arthrose dadurch erkannt werden kann.