Krebs

Heilungschancen und Palliativbehandlung

Krebs muss nicht immer eine unheilbare Krankheit bedeuten. Jedoch, damit Krebs heilbar wird, ist es notwendig, an regelmäßigen Krebsvorsorgeuntersuchungen teilzunehmen. Viele Krebserkrankungen können geheilt werden, wenn diese rechtzeitig, bzw. frühzeitig erkannt und sofort behandelt werden. Oft ist es auch möglich, eine Chemotherapie, oder eine Strahlentherapie zu vermeiden.

Dank modernster Diagnostik, Untersuchungsmethoden und weit entwickelter Technik bei der Behandlung von Tumorerkrankungen sind die Heilungschancen relativ hoch. Was vor einigen Jahren noch beinahe unmöglich war, ist Heute bereits Routine.

Doch nicht immer wird Krebs rechtzeitig entdeckt, und wird so zu einer unheilbaren Krankheit. Doch auch hier heißt es nicht, dass man für die Patienten nichts mehr tun kann. Ganz im Gegenteil. Schmerzen und andere unangenehme Beschwerden müssen nicht sein, und gerade hier kommt die Palliativbehandlung zum Einsatz. Oft ist die Krankheit soweit fortgeschritten, dass die Patienten ständig betreut werden müssen, weil sie bettlägerig geworden sind. Sie können sich ohne starke Schmerzen nicht mehr bewegen, oder sind einfach zu schwach. Ob die Betreuung zu Hause, oder in einer Klinik erfolgt, können die Patienten, oder deren Angehörige selbst entscheiden.

Es gibt eine Vielzahl an Aspekten, die man gerade bei Krebspatienten im Endstadium berücksichtigen muss. Nicht nur die Schmerzen müssen gelindert werden, auch das körperliche und seelische Wohlbefinden des Patienten müssen im Vordergrund stehen. Bettlägerige Patienten weisen häufig Druckstellen am Körper auf. Diese Druckstellen nennt man Dekubitus und sie entstehen durch die fehlende, bzw. unzureichende Durchblutung. Dekubitus kann verhindert werden, wenn durch Lageveränderung das Gewicht auf andere bzw. mehrere Auflagepunkte verteilt wird. Hierbei sind oft orthopädische Matratzen von großem Vorteil. Für die Behandlung bereits vorhandener Druckstellen am Körper gibt es spezielle Salben. Damit dem Patienten die Atmung nicht zusätzlich schwer fällt, ist eine optimale Lage erforderlich. Frische Luft ist wichtig, genau so, wie darauf zu achten, dass in den Atemwegen angesammelter Schleim abgesaugt wird. Sofern der Patient nicht zusätzlich an Diabetes erkrankt ist, sollte er das essen, was ihm schmeckt und worauf er Lust hat. Eine spezielle Diät ist nur in den seltensten Fällen nötig.

In der Palliativbehandlung kommen unter Umständen auch viele verschiedene Geräte zum Einsatz. Was man alles selbst tun kann, und was durch eine ambulante Pflege erreicht werden kann, darüber informieren gerne die Ärzte.